Modell F4: Amulett aus Kristallmetall erschaffen

Kugel: 1x grüner Topas 3.0mm


Ein personalisiertes Schmuckanhänger-Päärli, aus einem gemeinsamen Kristallisationsprozess, kostet 2720 Fr. pro Päärli.









Ein Amulett ist ein tragbarer Gegenstand, dem magische Kräfte zugeschrieben werden, mit denen er Glück bringen (energetische, sakramentale Wirkung) und vor Schaden schützen (apotropäische Wirkung) soll. In seiner glückbringenden Eigenschaft und meist größerer Ausführung wird es auch als Talisman bezeichnet. Das Amulett hat mit seiner magischen Wirkung Parallelen zur Votivgabe. Während die Votivgabe typischerweise an einem geeignet erscheinenden Ort hinterlegt wird, dient das Amulett dazu, am Körper oder in einer Tasche mitgeführt zu werden. Abgesehen von seinem zugedachten magischen Aspekt kann das Amulett auch sichtbar als Schmuckstück oder als Zeichen der Zugehörigkeit zu einer meist religiösen Gemeinschaft getragen werden. Amulette sind in allen Kulturen bekannt. Seit der Steinzeit nutzte man Muscheln oder Perlen und besondere Steine wie beispielsweise Bernstein und Bergkristalle. In keltischen Siedlungsresten wurden polierte, durchbohrte Schädelfragmente (Amulette?) bei Grabungen gefunden.

Ein Amulett aus der Schweiz in etwas ganz Spezielles

Schmuckanhänger in speziellem Design
In der Schweiz wünschen sich viele Menschen einen besonderen Schmuckanhänger, den dieser soll gerade Braut und Brautigam vor der Hochzeit und in den Jahren nach der Heirat viel Glück bringen. Spezielle Designs werden in der Schweiz dabei besonders von den dafür sehr bekannten Goldschmieden in Zürich erschaffen. Ob man dabei Gold, Silber, Titan oder Platin als Ausgangsmetall auswählt, ist dem persönlichen Geschmack überlassen. Jedes Metall hat bezüglich seinem Einsatz in Kombination mit einem Paar Eheringe seinen eigenen Stellenwert. Ganz generell kann gesagt werden ,dass Kristallmetall sich sowohl für Amulette als auch für Trauringe besonders gut eignet.

Auch in der Kirche haben und hatten Amulette immer einen besonderen Stellenwert. Nicht immer einfach einzuordnen, doch immer von grosser Wichtigkeit. Bei Hochzeit und Heirat kennt jeder das Symbol der Eheringe als Zeichen ewiger Liebe und Treue. Doch in der Zeit vor dem Christentum, also bei den Helvetiern in der Schweiz, waren auch andere Symbole beliebt. Das Übergeben einer Mitgift oder dass der Bräutigam über die Schwelle des neuen Hauses trug, war weit verbreitet. Es gab und gibt bis heute noch viele aus alter Zeit überlieferte Bräuche, doch diese alle aufzuführen, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen.

Noch Anfang des 20. Jahrhunderts wurden in Einsiedeln sogenannte Gebärkröten hergestellt und verkauft. Die Menschen hatten die Vorstellung: Ein krötenähnliches Tier beisst und kratzt im Bauch der Frau und löst dadurch die Menstruation aus. Die Wachskröte hat darum auch als Amulett gedient für eine gute Geburt. Nach der Geburt eines gesunden Kindes haben die Frauen die «Gebärkröten» als Dankes-Votiv dargebracht.

Was hat die Kirche zu diesen magischen Praktiken gesagt?
Die Kirche hat offiziell magische Praktiken in der Schweiz verurteilt und auf die in dieser Hinsicht viel bessere Wirkung der Eheringe verwiesen. Der christliche Heilsanspruch musste unangetastet bleiben. Doch sie liess die Menschen auch gewähren. Die Grenzen waren immer mehr oder weniger fliessend. Bis zur Aufklärung stellte sogar das Kloster selbst Schabmadonnen her – und gab sie gratis ab.

Detta Kälin ist Kunsthistorikerin und hat im Jahr 2011 die Ausstellung «Zauberwahn und Wunderglauben. Amulette, Ex Voto und Mirakel» im Museum Fram in Einsiedeln kuratiert.

Um so wichtiger ist es für moderne Brautpaare sich zu überlegen ob nicht ein paar Eheringe aus personalisiertem Kristallmetall eine bessere und spezielle Alternative für die Hochzeit und die Zeit der Ehe in der Schweiz sein könnten. Das Design kann im Goldschmiede-Atelier in Zürich frei gewählt werden, und auch die Form wird nach den individuellen Wünschen von Braut un Bräutigam ausgeführt. Damit steht einer glücklichen Zukunft nach der Hochzeit und vielen schönen Ehejahren nichts mehr im Wege.

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